Kostenlos zurückrufen!

Möchten Sie sich näher über unser Angebot informieren? Dann lassen Sie sich von uns kostenlos zurückrufen. Tragen Sie hierzu einfach Ihre Rückrufdaten in das nachfolgende Formular ein.

Oder schreiben Sie uns eine Email an:

Bitte füllen Sie die nachfolgenden Felder aus:

Heureka Seminare gegen Stress - Blog rund um Personalentwicklung

Was immer du tun kannst oder wovon du träumst - fange es an. In der Kühnheit liegt Genie, Macht und Magie.(Johann Wolfgang von Goethe)

Stress, ein alltägliches Problem

Der Begriff „Stress“ wird noch nicht allzu lange verwendet, um genau zu sein existiert er erst seit ca. 70 Jahren. Natürlich gab es diese Form der inneren Anspannung schon sehr viel länger und während uns Stresssituationen in der Steinzeit unser Überleben sicherten, wirken sie sich heutzutage mitunter schädlich auf den Organismus aus. Denn wenn auf die extreme Anspannung dauerhaft keine ausgleichende Entspannung folgt, sind Überforderung und Verschleiß vorprogrammiert.

Was stresst uns?

Der Begriff „Stress“ ist zunächst nicht eindeutig definierbar. Stress ist ein subjektives Empfinden und bedeutet nicht für jeden dasselbe. Manche meinen damit etwas Positives, was sie antreibt und motiviert. Andere hingegen empfinden Stress als Überforderung oder Reizüberflutung. Zudem hat sich der Umgang mit diesem Gefühl im Laufe der Jahre sehr gewandelt. Vor circa 50 Jahren litt man vielmehr unter „schwachen Nerven“ oder hatte ein „psychisches Problem“. Es wurde weder viel über Stress gesprochen noch gab es im Ernstfall therapeutische Mittel und Wege um dem entgegenzuwirken. Es galt als Zeichen von Schwäche gestresst zu sein. Heute dagegen ist der Zustand weitaus akzeptierter, man erwartet förmlich gestresst zu sein.

Trotz des subjektiven Empfindens, lässt sich der negative, eigentlich gemeinte Stress wie folgt definieren: Die Atmung steigt, der Blutdruck geht in die Höhe, Adrenalin wird ausgeschüttet, Cortisol wird freigesetzt. Ein langfristig erhöhter Cortisolspiegel hat negative Auswirkungen auf die Gesundheit.

Es gibt diverse Auslöser die für das Problem Stress verantwortlich sein können:

  • Verantwortung, insbesondere für Menschen
  • Konflikte
  • neue und unbekannte Situationen
  • Termindruck
  • Sorgen
  • mangelndes Selbstbewusstsein
  • nicht Nein-sagen-Können
  • Druck durch Vorgesetzte
  • Informationsflut (Telefonate, E-Mails etc.)
  • ständige Unterbrechungen
  • Doppelbelastung
  • schlechtes Betriebsklima
  • ständiger Lärm (z. B. hoher Geräuschpegel in einem Großraumbüro)
  • Konkurrenzkampf
  • hohe Erwartungen (eigene oder von anderen)

Dauerstress verschleißt Körper und Geist

Im Gegensatz zum kurzzeitigen Adrenalin-Kick belastet der Dauerstress erheblich. Ständiger Termindruck, unerfüllbare hohe Erwartungen an einen oder nie enden wollende Konflikte, Dauerstress wird dann zum Problem wenn es keine Ruhephasen mehr gibt. Die Leistungsfähigkeit des Körpers reagiert erheblich auf diese Art der Belastung, dies kann zu folgenden organischen Problemen führen:

  • Herz-Kreislauf-Probleme
    Bei Stress schüttet der Körper vermehrt die Hormone Adrenalin und Cortisol aus. Beide erhöhen den Blutdruck. Außerdem steigt die Produktion körpereigener Fette, die sich mit der Zeit an den Wänden der Blutgefäße absetzen. Es droht Arterienverkalkung und damit ein erhöhtes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall.
  • Diabetes
    Das Stresshormon Cortisol verringert die Wirkung des Insulins. Insulin jedoch ist wichtig zur Regulierung des Blutzuckerspiegels. Die Bauchspeicheldrüse reagiert daher mit einer zusätzlichen Insulin-Produktion. Bleibt dieser Zustand über längere Zeit bestehen, kommt es zu einer Überforderung der Bauchspeicheldrüse. Deren Produktionskapazität nimmt ab. Das Risiko für Diabetes steigt.
  • Höhere Erkältungsanfälligkeit
    Cortisol reduziert außerdem die Abwehrfähigkeit des Körpers. Das Hormon unterdrückt Fieber oder Entzündungen. Erkältungsviren gelangen so nicht nur leichter in den Körper hinein, sondernhalten sich dort auch länger. Krankheiten werden so verschleppt. Logische Folge: Sobald der Stress vorbei ist, bricht die Krankheit umso heftiger aus. Deswegen werden viele Menschen gerade im Urlaub krank.
  • Verdauungsstörungen
    Bei Stress drosselt der Körper die Durchblutung der Verdauungsorgane. Die Bewegung der Magen- und Darm-Muskulatur wird eingeschränkt. Speisen verbleiben so länger als erforderlich im Magen-Darm-Trakt. Das kann zu Verstopfungen, aber auch zu Durchfällen führen. Außerdem fördert der mangelnde Blutfluss Entzündungen der Verdauungsorgane. So können sich leichter Geschwüre bilden.
  • Rückenschmerzen
    In einer Stresssituation spannen sich die Muskeln automatisch an. Hält der Stressreiz an, kommt es zu einer chronischen Verspannung. Die Folge: Haltungsschäden sowie Rücken- oder Nackenschmerzen. Außerdem verbrennen Muskeln unter Stress die Eiweiße, aus denen sie aufgebaut sind. Dauerhafte psychische Belastung schwächt somit auch die Muskulatur. Das wiederum bewirkt, dass Wirbelsäule, Bandscheiben und Gelenke stärker beansprucht werden – und schneller verschleißen.

Stress Grafik

Zu den körperlichen Auswirkungen kommen noch die seelischen Reaktionen:

  • Unsicherheit
  • Gereiztheit
  • Ängstlichkeit
  • Depression
  • Konzentrationsschwäche
  • Hektik
  • Einschränkung der Wahrnehmung
  • Einschränkung des Denkens

Möglichkeiten gibt es viele

Gerade wenn sich keine Möglichkeit aufzeigt den Stress zu verhindern (da man zum Beispiel beruflich nicht kürzer treten kann), dann ist gezielter Stressabbau die einzige Lösung. Damit die psychische Belastung nicht überhand nimmt helfen Etnspannungstechniken wie Yoga, Muskelrelaxation und autogenes Training. Wichtig ist in jedem Fall sich der Situation die einen stresst, bewusst zu werden. Innehalten, entspannen und in sich hineinhöhren- dem einen mag dies besser bei der Meditation gelingen und dem anderen beim Sport. Zudem ist es wichtig eine gewisse Balance zu halten und Achtsamkeit zu üben. Dies kann eine ziemliche Umstellung bedeuten, der Körper und die Seele wird es einem jedoch danken.

Sie möchten mehr über Mittel und Wege der Stressbewältigung erfahren? Dann besuchen Sie doch unser effektives Seminar zum Thema: Wirkungsvolle Stress- und Burnout-Prophylaxe

Quellen:

http://www.tk.de/tk/illustrationen/grafiken/stress/164614

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2013-11/stress-forschung-interview

Nächster Artikel: Smalltalk, gekonnter Einstieg & Gespräche sinnvoll gestalten »

Diesen Artikel kommentieren

Hinterlassen Sie einen persönlichen Kommentar zu diesem Artikel mit optionaler Angabe einer gültigen URL. Felder mit einem * sind Pflichtfelder!

Ihre Daten:
Geben Sie einen Kommentar ab:

Sie können zusätzlich minimale Formatierungen an Ihrem Kommentar vornehmen (fettgedruckt, schräggestellt, unterstrichen, verlinken).